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PV Module - Ja oder Nein?

Gerade unerfahrene Personen werden von den Fachbegriffen und der Vielfalt an Angeboten im Sektor Photovoltaik erschlagen. Um einen Überblick über die Basis-Begriffe und Anforderungen zu gewährleisten, stellen wir nachfolgend eine Liste mit häufig gestellten Fragen zusammen und beantworten diese. Dieses FAQ soll eine Hilfestellung bieten und die Zweifel im Bezug auf die Photovoltaik-Anlagen zerstreuen.

Was ist überhaupt Photovoltaik?

Als Photovoltaik wird die direkte Umwandlung von der Energie der Sonne in Strom bezeichnet. Um diesen Prozess durchzuführen werden Photovoltaikzellen verwendet, die auf den Photovoltaik-Modulen angebracht sind. Sie können die Sonnenenergie aufnehmen und Gleichstrom erzeugen. Dieser wird über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, welcher auch für den Haushalt genutzt werden kann. Weitere Bestandteile, die perfekt aufeinander abgestimmt werden, sind der Einspeisezähler und das Montagegestell. Durch eine komplexe Verkabelung werden die einzelnen Komponenten verbunden und garantieren eine umweltfreundliche Art der Energieerzeugung.

Was ist eine Inselanlage?

Eine Photovoltaik-Inselanlage kann unabhängig vom öffentlichen Stromnetz betrieben werden. Diese Art der Energieversorgung macht Sinn, wenn ein Anschluss an das Stromnetz unnötig kompliziert wäre. Wochenendhäuser können so autark versorgt werden. Ohne Anschluss an das Netz muss jedoch eine durchgehende Versorgung sichergestellt werden. Dies geht in diesem Fall nur mit einem System zur Energiespeicherung.

Was ist eine netzgekoppelte Anlage?

Eine netzgekoppelte Anlage ist die typische Photovoltaik-Anlage. Im Gegensatz zur Inselanlage ist sie an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Energie die nicht benötigt wird, kann in das Stromnetz eingespeist werden. Als Gegenleistung wird der Betreiber der Anlage vergütet.

Ist eine durchgängige Stromversorgung gesichert?

Bei einer netzgekoppelten Anlage braucht sich der Kunde keine Sorge um eine durchgehende Stromversorgung zu machen. Sollte die eigene Photovoltaik-Anlage nicht genug produzieren, so kann sich der Haushalt oder das Unternehmen am öffentlichen Stromnetz bedienen. Ebenso wie der Stromversorger die genutzte Energie des Betreibers der Photovoltaik-Anlage zahlen muss, so ist dieser auch weiterhin verpflichtet dem Stromversorger für abgenommenen Strom zu vergüten. Die Rechnung wird jedoch günstiger ausfallen, da wenn möglich Strom aus eigener Herstellung genutzt wird.

Bei einer Inselanlage ist im Voraus zu berechnen, wie hoch der Energiebedarf sein wird. Entsprechend ist die Anlage, sowie die Speicherung, zu planen. Wird hier nicht sorgfältig vorgegangen können Versorgungslücken entstehen. Eine kompetenter Partner ist für die Planung und Durchführung daher unerlässlich.

Wo liegt der Unterschied zwischen einer Solartherme und Photovoltaik?

Beide Anlagen nutzen die Kraft der Sonne. Die Solartherme nutzt die Energie zur Erwärmung von Brauchwasser, während die Photovoltaik-Anlage zur Produktion von Strom genutzt wird.

Was drücken die Maßeinheiten kWp und Wp aus?

Kilowatt peak (kWp) und Watt peak (Wp) sind die Maßeinheiten, welche für die Höchstleistung der Photovoltaik-Anlagen verwendet werden. Diese Zahlen werden unter standardisierten Testbedingungen ermittelt.

Ist die Sonne zur Stromerzeugung überhaupt geeignet?

Die Sonne wird als die wichtigste Energiequelle der Zukunft bezeichnet. Und das nicht ohne Grund. Innerhalb von 40 Minuten wird durch Sonnenstrahlen mehr Energie auf den Planeten gebracht, als die Menschheit im Jahr verbrauchen könnte. Allerdings lässt sich derzeit nur ein kleiner Teil dieser Sonnenenergie für die Stromerzeugung nutzen. Durch weitere Photovoltaik-Anlagen lässt sich die Ausnutzung erhöhen. Würde auf jedem Dach in Deutschland eine entsprechende Anlage montiert, so wäre der Energiebedarf der Bundesrepublik gedeckt.

Erzeugt die Photovoltaik-Anlage auch Strom wenn die Sonne nicht scheint?

Im Winter oder an bewölkten Tagen gibt es keine direkte Sonneneinstrahlung. Dies ist jedoch nicht gleichbedeutend damit, dass kein Strom produziert wird. Die indirekte Sonnenstrahlung kann ebenfalls genutzt werden. An bewölkten Tagen wird somit ebenfalls Strom produziert. Im Winter hilft die Reflexion der Sonnenstrahlen im Schnee Energie zu produzieren.

Müssen die Photovoltaik-Module gereinigt werden?

Dieser Aufwand ist nicht notwendig. Bei einem normalen Neigungswinkel von über 20° reicht der regelmäßige Regen aus, um die Anlage sauber zu halten. Damit dies gewährleistet werden kann, werden die Solar-Module aus einem speziellen Glas angefertigt. Auf diese Art und Weise tritt ein Selbstreinigungseffekt ein. Sollte eine Anlage entgegen den Empfehlungen mit einem Neigungswinkel von weniger als 20° errichtet werden, so sollte diese auch monatlich auf Verunreinigungen kontrolliert werden.

Ist eine regelmäßige Wartung notwendig?

Wenn die Photovoltaik-Anlage fehlerfrei betrieben wird, ist eine Wartung nicht notwendig. Es gibt keine bestimmten Intervalle, in denen eine Kontrolle durchgeführt werden muss. Der Besitzer sollte die Leistung seiner Anlage jedoch im Blick behalten. Bei Unregelmäßigkeiten oder erkennbaren Einbrüchen der Leistung, sollte eine Wartung in Anspruch genommen werden. Durch das Abschließen eines Inspektionsvertrages, kann eine Wartung regelmäßig erfolgen.

Wie lange hält eine Photovoltaik-Anlage?

Die Tatsache, dass eine Photovoltaik-Anlage ohne bewegliche Teile auskommt, trägt enorm dazu bei, dass sie eine lange Lebensdauer besitzt. Solarzellen halten sehr lange, ohne sich abzunutzen. Generell kann heute von einer Lebensdauer von bis zu 35 Jahren ausgegangen werden.

Beeinträchtigen Hagelschlag und Blitzeinschlag die Photovoltaik-Anlage?

Das Spezialglas der Anlagen kann sich problemlos gegen Hagelschlag wehren. Zu Testzwecken werden die Module sogar mit Eiskugeln beschossen. Diese haben einen Durchmesser von bis zu 75 mm und fliegen mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h.  Dieser Test verläuft nach IEC-Norm. Eine Beschädigung durch Hagelschlag ist daher denkbar unwahrscheinlich. Ein direkter Blitzeinschlag hat hingegen eine schädliche Wirkung auf eine Anlage. Sie kann dadurch zerstört werden. Da die Photovoltaik-Anlage selber aber kein lohnendes Ziel für den Blitz ist, ist die Wahrscheinlichkeit eines direkten Einschlags gering. Allerdings kann die Anlage auch durch einen Blitzeinschlag in der Umgebung wegen Überspannung zerstört werden. Sowohl gegen Hagelschlag, als auch gegen Blitzeinschlag kann sich der Kunde jedoch versichern lassen.

Soll mit der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage noch gewartet werden?

Der Stand der Technik in Deutschland ist auf einem sehr hohen Niveau. Ein Abwarten wird daher keine signifikante Verbesserung bringen. Es besteht im Gegenteil eher ein Grund für schnelles Handeln. Die Förderungen werden von Jahr zu Jahr weniger und je früher mit dem Bau begonnen wird, desto mehr Vorteile können mitgenommen werden.

Sind Deutsche Anlagen besser als welche aus dem Ausland?

Natürlich gibt es auch ausländische Produkte, die einem hohen Standard entsprechen. Aber es besteht generell eine größere Sicherheit, wenn auf einen Anbieter aus der Bundesrepublik zurückgegriffen wird. Der Service findet in der Landessprache statt und ist einfacher zu erreichen. Auch die Garantiebedingungen sind bei den deutschen Produkten generell als höher einzustufen. Dies gibt dem Kunden eine größere Sicherheit.




  

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